Translated from Willi's German.
Bremen.
When I left Wilhelmshaven I travelled straight to Hamburg. On the way I got to know the Lueneburg Heath, whose bleakness I marvelled at. On arriving I sought out the journeymen's hostel, where I was given a friendly welcome. I stayed eight days in Hamburg, looking for work but rather more looking at the sights. I saw almost the whole of Hamburg, and I had also found pleasant company. All too quickly the time was up, and I had to start in Bremen on 1 November 1925.
I got the position through my friend Kurt. I presented myself and did a work trial, but I failed it; the boss, however, took me along to the firm of Winkler, where I was taken on. It was a specialist ladies' salon run by Frau Winkler, while Herr Winkler was an architect. The staff was made up entirely of women: Fraeulein Berge, Fraeulein Meier, Tegmeier and Koch. I settled in fairly quickly and was soon popular, mainly through my bob-cutting and handiwork, so that I soon had the finest life at the shop, all the more since Herr Winkler was very generous.
I took a great part in the entertainment and bustle of Bremen, especially when one was here. Kurt, with whom I got on well the whole time,
Willi's original German, as transcribed.
Bremen.
Als ich Wilhelmshaven verliess fuhr ich direkt nach Hamburg.
Auf der Fahrt lernte ich die Lueneburgerheide kennen ueber dessen
Oede(?) ich staunte. Bei meiner Ankunft suchte ich das Gesellenhaus auf
wo ich freundliche Aufnahme fand. Ich blieb 8 Tage in Hamburg
und suchte Arbeit, aber vielmehr schaute ich nach den Sehenswuerdigkeiten.
Ich sah fast ganz Hamburg, auch hatte ich schoenen Anschluss ge-
funden. Allzu schnell war die Zeit um, und ich musste am 1. November
1925 in Bremen antreten. Die Stelle bekam ich durch meinen Freund
Kurt, und zwar stellte ich mich vor und leistete Arbeitsprobe
doch ich fiel durch, der Chef aber ging mit mir zur Firma Winkler
wo ich eingestellt wurde. Es war ein Spezialdamensalon gefuehrt von
Frau Winkler, Herr Winkler war Architekt. Das Personal stellte sich aus
lauter Damen zusammen: 1. Fraeulein Berge(?), Frl. Meier, [Tegmeier?],
Koch. Ich schmiegte(?) mich ziemlich rasch ein, und war hauptsaechlich durch
mein Bubikopfschneiden und [Handarbeiten?] bald beliebt. So dass ich bald das schoenste
Leben am Geschaefte hatte, zumal denn sowie Herr Winkler sehr grosszuegig
waren. In Unterhaltung und Trubel machte ich in Bremen sehr viel mit, besonders
als man hier[d]. Kurt mit dem ich mich die ganze Zeit gut verstanden